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10 Tage Nepal – mit Klaus Fetz und Remo Guntli!

Stein für Stein, Mauer für Mauer – der Schulbau in Nepal schreitet in großen Schritten voran. Die beiden Lopocaner Remo Guntli und Klaus Fetz haben sich im Mitte März auf den Weg nach Asien gemacht und haben sich Vorort neuerlich ein ausführliches Bild des Projektes gemacht. Im Lopoca-Blog erzählt Klaus über seine Eindrücke und zeigt anhand vieler Impressionen, wie die Lage in dieser armen Region der Welt ist.

Anreise / Tag 1:

Per Nachtflug flogen Remo und ich am 19. März in Zürich los. Nach einem Zwischenstopp in Muscat (Oman) erreichten wir am nächsten Tag gegen 14:30 Uhr die nepalesische Hauptstadt Kathmandu.

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Ankunft / Tag 2:

Vorort wurden wir dann von der Gründerin von CYF (Children Youth First) Haushala Thapa und ihrem Mann Anurag abgeholt. Wir beide hatten 30 Kilo schwere Rücksäcke voll mit Kleidung und Medikamente für die Kinder mit dabei. Für uns selbst haben wir nur kleine Rücksäcke mitgenommen. Wie ihr seht, war der alte Suzuki-Jeep von Haushala bis auf den letzten Zentimeter gefüllt. Ein Dank hier schon mal an alle Lopocaner und Freunde, die so viele Sachen gespendet haben und den Kindern eine große Freude gemacht haben – aber dazu später mehr.

Hier im Bild: Remo.

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Aus den folgenden Bildern, die bei der Fahrt durch Kathmandu entstanden sind, ist klar zu erkennen, dass diese Gegend extrem verschmutzt und von Smog überzogen ist.

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Über sehr holprige Straßen fuhren wir direkt zur Schule in Godawari, die am Rande eines Naturschutzgebietes mit hügeligen Ambiente liegt. Raus aus der Stadt und schon langsam im Grünen sahen wir dann die Schule von weitem. Es ist schon toll, dass die Schule nicht in der vorhin beschriebenen Gegend ist, sondern in einer Region, die deutlich bessere Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Angekommen wurden wir von den Kindern herzlichst empfangen. Im Vergleich zum letzten Besuch konnten wir auch feststellen, dass dank guter Kontakte von Haushala und ihrem Mann nun Strom beim Schulgebäude vorhanden ist. Sie konnten bewirken, dass die Einrichtung an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wurde. Da es in der Gegend bereits um 18 Uhr dunkel wird, ist es natürlich angenehm, dass nun Strom fließt und somit Lichtquellen in Anspruch genommen werden können. Auf den Bildern zu sehen: Unsere Juniors am Lernen, eine Kochstelle und Remo umringt von neugierigen Kids.

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Es gibt Geschenke… / Tag 3:

Am dritten Tag war es dann soweit: Die von uns mitgebrachten Kleidungsstücke wurden verteilt. Sowohl die Mädchen als auch die Jungs freuten sich riesig über die neuen Kleider, wie die nachfolgenden Impressionen eindrucksvoll beweisen.

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Im Anschluss ging es für die Kinder mit dem normalen Schulalltag weiter. Sie besuchen im Alter von 6-14 Jahren sechsmal in der Woche von 9:30 bis 15:30 Uhr die Schule. Einige von ihnen besuchen im Anschluss höhere Schulen oder Weiterbildungen, die dank Patenschaften realisiert werden können. Viele verfolgen dieses Ziel – weitere Patenschaften werden also nötig sein.

Ausflug mit großen Kindern / Tag 4:

Am Folgetag machten wir mit den älteren Kindern (die Seniors) einen kleinen Ausflug ins Naturschutzgebiet und stiegen auf die Anhöhen von Godawari. Im linken Bild Mingma und Meena.

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Trekking durch Nepal / Tag 5:

Teil unseres Besuchs in Nepal war auch eine kleine Trekking-Tour. Remo und ich wurden dazu von Sherpa Phemba abgeholt. Um Spekulation zu verhindern: Sämtliche Flug-, Reise- und Kosten für die Unterkunft wurden und werden von Remo und mir selbst getragen. Jeder gespendete Euro fließt ausschließlich in das Projekt.

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Die Fahrt zum eigentlich Start des Trekkings war sehr anstrengend. Wir benötigten acht Stunden für die 220 Kilometer nach Pokhara. Aus den Bildern zu entnehmen: Die Straßen sind in einem ganz schlechten Zustand und auch Kinder müssen hier unter den ärmlichsten Bedingungen arbeiten.

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Am nächsten Tag sind wir dann zusammen mit Phemba und Anurag sechs Stunden zum Australian Camp gelaufen. Fünf Tage Fußmarsch weiter und man käme zum Annapurna Base Camp West.

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Auf dem Weg kamen uns auch immer wieder andere Sherpas, die vom Annapurna-Massiv zurückkamen, entgegen.

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Im Camp angekommen stärkten wir uns dann mit dem nepalesischen Nationalgericht „Dal Bhat“, ehe am nächsten Tag über die selbe Route der Rückmarsch erfolgte. Übrigens: Die Übernachtung kostete 300 Rupien – das sind gerade einmal 2,70€!

Rückkehr Schule + Putztag / Tag 6:

Der Samstag ist der einzige Tag, an dem die Kinder nicht in die Schule gehen. Neben Spielen wird aber auch geputzt und geschrubbt.

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Es gibt auch eine Art Gemeinschaftstafel (Im nachfolgenden Bild links), auf der die Kinder gelobt werden, aber Dinge vermerkt werden, die sie besser machen können.

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Ähnlich wie im Film Harry Potter gibt es auch hier Teams. Die vier Teams „Zimba“, „Fetz“, „Meillard“ und „Guntli“ können sich über das ganze Jahr auszeichnen und Punkte sammeln. Vor allem das Miteinander unter den Kindern ist wichtig. Die älteren müssen dabei vor allem auf die kleinen achten und ihnen Tipps geben. Heuer hat das Team „Zimba“ gewonnen:

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Ausflug / Party mit Kindern / Tag 7:

Am siebten Tag gingen wir mit den Kindern in einen Park auf der gegenüberliegenden Seite des Tals. Mit Hähnchen, Pizza und Pommes sorgten wir für glückliche Gesichter unter den Kids. Das Hauptnahrungsmittel ist nämlich ansonsten fast ausschließlich Reis und Gemüse. Auch für Musik war natürlich gesorgt.

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Wie läuft der Schulbau? / Tag 8:

Natürlich interessierte uns auch, wie es mit dem Bau der Schule und der Wohngebäude vorangeht. Die positive Meldung: Die Errichtung des Schulbereichs neigt sich dem Ende zu. In knapp fünf Wochen kann dort der Schulbetrieb aufgenommen werden. Die Wohngebäude sind noch in Bau, sollten aber bis zum Herbst fertigstellt werden. Ein Dank auch hier nochmal an alle Unterstützer von Lopoca – ohne euch wäre das hier nicht möglich. Einige Impressionen:

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Rückkehr nach Österreich / Tag 9:

Ein Video sagt mehr als 1000 Worte.

Schlusswort: Die Fortschritte Vorort sind zeitmäßig im Plan. Remo überwacht auch zukünftig die Baufortschritte und die notwendige Erdbebensicherheit der Gebäude.

Wir erbauen hier eine absolute Vorzeige-Schule samt Internat für die ganze Region und wissen, dass wir erst am Anfang der Charity-Aktivitäten von Lopoca stehen.

TAKE YOUR CHANCE

 

English Version:

Stone by stone,  wall by wall. The building of the school in Nepal is progressing rapidly.

The two Lopocans Remo Guntli & Klaus Fetz headed mid-march to Asia to have a look at the project themselves.

Klaus is sharing his experiences and impressions about this poor region of the world in the Lopoca Blog.

 

Arrival / Day 1:

Remo and I started on the 19th of march in Zurich on an overnight flight. After a quick stop in Muscat ( Oman ) we arrived the next day round 2:30pm in the Nepalese capital Catmando.

 

Arrival / Day 2:

The Founder of CYF ( Children Youth First ) Haushala Thapa and her husband Anurag picked us up.

We both had 30kg backpacks stuffed with clothes and medication for the children.

We`ve only brought little backpacks for ourselves. As you can see, Haushalas old Suzuki-Jeep was packed until the top. By the way a big “Thank you “ to all Lopocans and friends for their donations to the children. They were incredible happy- but later more about that.

From the following pictures that were taken on the way to Catmando you can see that this region is polluted by rubbish and smog.
It was a bumpy ride to the school in Godawari which is laying, surrounded by hills ,on the border of the nature conservation area. Just out of the city, where the green area starts we could see the school from afar. It is great that the school is not in the previously described area but in a region that offers much better development possibilities.

As soon as we arrived we were warmly welcomed by the children. Compared to our last visit we could see , thanks to good contacts of Haushala and her husband, that there is now electricity in the school building. They were able to put through, that the facility was hooked to the public grid.
The sun sets here at 6pm so it is pleasant that the electricity allows the lights to be used.

The pictures show : Our juniors studying , a cooking facility and Remo surrounded by curious kids.

Presents / Day 3:

On the third day we`ve spread out all the clothes we`ve brought among the boys and girls.

As the following impressions show they were really happy. After that, the children continued with their normal school day. Aged 6-14 the children visit school 6 times a week from 9:30am until 03:30pm. A few continue with their education in higher schools or courses which are made possible through sponsorship. Many children pursue this goal – further sponsorships will be needed.

Excursion with the big kids / Day 4:

On the next day we made a small excursion with the seniors to the nature conservation area and climbed to the heights of Godawari. In the left picture Mingma and Meena.

Trekking through Nepal / Day 5:

A part of our visit was a small trekking tour. Remo and I were picked up by the Sherpa Phemba.

To prevent speculations:  Flight and Travelcosts were and are payed by me and Remo. Each donated Euro is going straight to the project. The drive to the start of the Trekking was exhausting. It took us 8 hours to drive the 220 kilometers to Pokhara. As you can see in the pictures the roads are in a terrible condition and children have to work here in horrible circumstances.
On the next day we walked 6 hours with Phemba and Anurag to the australian camp. If you would have walked another 5 days, you would have come to Annapurna Base Camp West.

While we were walking we kept meeting other Sherpas on their way back from the Annapurna-mountain range.

Arriving at camp we rested and ate the nepalese national dish “Dal Bhat” before we headed back the same way on the day after. By the way: one night`s stay there costs 300 Rupia – which is just 2,70€.

Back at the school + cleaning day / Day 6:

Saturday is the only day the children don`t have to attend school. Apart from playtime they also clean and scrub. There is  a kind of communion-board ( following picture left ) where the children are praised or where the things are marked they could improve.

Almost like in Harry Potter there are teams here. The 4 teams “Zimba” “Fetz” “Meillard” and “Guntil” can distinguish themselves and collect points throughout the year. Especially the togetherness among the children is important. The older ones have to take care of the younger ones and give them tips. Today, team “ Zimba” won.

Excursion / party with the kids / Day 7:

On the sixth day we went with the children to a park on the other side of the valley. We have brought a lot of smiles to their faces with Chicken, Pizza and French fries. The staple food here is almost exclusively rice and vegetables. There was also music .

How is the building of the school progressing? / Day 8:

Of course we were interested how the building of the school and the residential buildings is progressing. The positive feedback: They are almost finished. In about 5 weeks the lessons can be held at the new school. The residential buildings are in progress and are going to be finished in autumn.
At this moment also a “Thank you” to all supporters of Lopoca – without you this here wouldn`t be possible.

Here a few impressions:

Return to Austria / Day 9:

A clip says more than 1000 words.

Concluding word: The process here is on time. Remo is watching the progress and the necessary earthquake-safety procedures in the future.
We are building an absolute flagship-school with boarding home here for the entire region and we know, that this is only the beginning of the charity- activities of Lopoca.

TAKE YOUR CHANCE

2 Antworten
  1. Andiy
    Andiy says:

    Great initiative from LoPoCa and all users participating! We definitely can change the world, not only for ourselves, but more for the people around us, nearby or far away as it can already be seen!

    Antworten

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